Elektrik – Stand 19.04.2020

Bisher habe ich bei der Modellbahn immer alle elektrischen Verbindungen gelötet oder geschraubt. Da meine Lötkünste irgendwo zwischen gar nicht vorhanden und beherzter Anfänger liegen, sind Klemmen die bessere Alternative.

Klemmen haben den Vorteil, dass man ohne Löten auskommen kann und damit – bei meinem Talent – das Endergebnis in der Regel besser aussieht, Kabel den Klemmen leicht hinzugefügt oder entnommen werden können und sie insgesamt sehr einfach zu handhaben sind.

Die WAGO-Klemmen der 221er-Serie sind für Kabel bis zu einem Querschnitt von 2,5 qmm ausgelegt, recht klein und leicht verfügbar. Also gut geeignet für mein Vorhaben. Einziger Nachteil: Es gibt keine – mir bekannte – vernünftige Befestigungsmöglichkeit. Die Klemmen werden in der Regel in der Installationstechnik fliegend oder auf Hutschienen benutzt.

Ich habe daher – vor einiger Zeit – eine simple Art zur Befestigung der Klemmen in den einzelnen Modulen konstruiert, die auch schon unter meinen Modulen zum Einsatz gekommen ist, sich dort bewährt hat und die nun auch hier zu Einsatz kommen soll. Sie besteht aus einigen gefrästen Polystyrol-Teilen, Distanzhülsen (Höhe 5 mm) und Schrauben (3 x 30 mm) zur Fixierung.

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Der Rahmen (Höhe 1,0 mm) dient dabei zur festen Positionierung der Klemme, die Distanzhülsen zum Höhenausgleich und der Bügel zum Fixieren.

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Der Bügel kann jederzeit wieder gelöst werden, so dass man die Klemme wieder entnehmen oder entsprechend Kabel entfernen oder hinzufügen kann.

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Nach dem Entfernen oder Hinzufügen eines oder mehrerer Kabel kann die Klemme wieder sauber fixiert werden.

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Die Klemmen sind bei der Fehlersuche sehr viel angenehmer zu handhaben als gelötete Verbindungen.