Remote Betrieb – Stand 03.10.2021

Um den Remote Betrieb zu überwachen bzw. auch einen gewissen Überblick über die Anlage zu haben, sollen 4 Kameras zusätzlich zu den Lokkameras installiert werden.

Diese Aufgabe sollen Raspberry Pi 4 Computer Modell B, 2GB RAM (EAN: 0765756931175) mit einem Power over Ethernet (PoE) HAT für Raspberry Pi 4 & 3B+, Rev. 3 (EAN: 0652508442105) und dem Raspberry Pi Camera Module 8MP v2.1 (EAN: 5060214370240) übernehmen.

Zusätzlich wird noch eine SanDisk Ultra microSDHC A1 120MB/s Class 10 Speicherkarte + Adapter 32GB (EAN: 0619659184155) und ein USB-Card Reader von ebay benötigt.

Die Raspberry Pi sollen am Ende in Kamera-Dummys eingebaut werden, die es in verschiedenen Ausführungen günstig bei ebay gibt.

Raspberry Pi Freaks und Linux Nerds werden sicherlich die Hände über den Kopf zusammenschlagen oder nur mitleidig lächeln, aber für einen DAU wie mich ist das Aufsetzen und zum Laufen bringen schon eine ordentliche Herausforderung, da es gefühlt eine Millionen verschiedene Anleitungen gibt (Google findet sogar noch mehr), aber nicht alle zum Ziel führen und einiges an Trial and Error angesagt war.

1. Aufsetzen des Raspberry Pi

Das Aufsetzen des Raspberry Pi funktioniert sehr einfach und unkompliziert mit dem Raspberry Pi Imager. Das Tool findet man unter https://www.raspberrypi.org/software/.

Da bei der Installation unter Windows 10 leider keine Verknüpfung auf dem Desktop, in der Startleiste oder Taskleiste angelegt wird, muss man es über den Dateimanager starten oder erzeugt selbst einen entsprechenden Eintrag. Das Programm wird im Verzeichnis „C:\Program Files (x86)\Raspberry Pi Imager“ abgelegt.

Als Videostream-Betriebssystem reicht „RASPBERRY PI OS LITE (32-BIT)“ aus. Das findet sich als Unterpunkt unter der Auswahl „Raspberry Pi OS (Other) „.

Nachdem man noch die SD-Karte ausgewählt hat, folgt mit einem Klick auf die Schaltfläche SCHREIBEN das vollkommen automatische Erstellen und Überprüfen des Images auf der SD-Karte. Kein gesonderter Download von irgendwas oder sonstige Extras. Einfach und bequem und super für DAUs wie mich.

Die SD-Karte kann dann in den Raspberry Pi eingelegt und Maus, Monitor, Tastatur und Netzteil daran angeschlossen werden. Der Rasberry Pi fährt sofort hoch und man kann sich als Standard-Benutzer „pi“ mit dem Standard-Passwort „raspberry“ anmelden.