Endlich finde ich ein wenig Zeit für den Bau des ersten Segments. Zunächst wurden dazu alle Laserschnittkanten mit einem feuchten Lappen von losem Ruß befreit. Danach habe ich auf allen Brettern die Positionen der späteren Verschraubungen mit einem Bleistift markiert. ...und dann aus den Brettern Schweizer Käse gemacht. Da Multiplex Birke ein recht hartes Holz ist, … Unterbau – Stand 20.08.2017 weiterlesen
Elektrik
Jedes Segment soll mit zwei durchgehenden Leitungen für die Stromversorgung der Gleise, mit denen sie – am besten mehrfach – zu verbinden sind, aufweisen. Der Leitungsquerschnitt der durchgehenden Spannungsversorgung soll dabei 2,5 qmm nicht unterschreiten. Die Zuleitungen zu den Gleisen sollen einen Querschnitt von 1,0 qmm aufweisen. Für die Segmentübergänge habe ich dafür 30 cm … Elektrik weiterlesen
Betriebsablauf – 3. Teil
Für einen vorbildgerechten Betrieb ist eine Uhr recht hilfreich, weshalb ich mir passend eine alte Nebenuhr aus Bakelit besorgt habe. Da die Bahnhöfe zwar fast Originallängen aufweisen, aber die Strecken zwischen den Bahnhöfen sehr stark verkürzt sind und auch das Rangieren selbst - durch die verwendeten Modellbahnkupplungen und das daraus resultierende schnellere Kuppeln bzw. die … Betriebsablauf – 3. Teil weiterlesen
Weichenbau
Die Rügenschen Kleinbahnen wurden im Auftrag der RüKB AG von der Firma Lenz & Co. zwischen 1895 und 1899 gebaut und bis 1910 auch betrieben. Gleise und Weichen sowie die Ausstattungen der Betriebsstellen und auch der Fahrzeugpark wurden damals entsprechend den sog. "Lenz Normalien" ausgeführt. Natürlich wurden auch auf Rügen die Gleise und Weichen im Laufe der … Weichenbau weiterlesen
Unterbau – Stand 09.07.2017
Inzwischen ist eine Menge Holz geliefert worden. Der Unterbau entsteht aus gelasertem Multiplex Birke in 12 mm Stärke. Die Segmente sind dadurch zwar etwas schwerer, aber relativ verzugsfrei, so dass sie nach dem späteren Lackieren (beinahe) ewig halten. Der Aufwand ist zwar etwas höher, aber für mich vertretbar.
Unterbau
Da ich selbst noch nicht weiß, auf welcher Höhe die Anlage am Ende wirklich stehen wird (bedingt durch die Dachschrägen in Kombination mit dem Landschaftsaufbau), will ich als Unterbau ein simples in der Höhe verstellbares System einsetzen. Ein Regalsystem wäre hierfür interessant, weist aber häufig nicht die für eine sichere Auflage der Anlage nötige Tiefe … Unterbau weiterlesen
Kiesbett
Gestern waren wir auf einer Hochzeitsfeier. Dort bestanden die Tischkarten aus einer kleinen mit Sand gefüllten Flasche mit dem entsprechenden Namensschild. Wie man sich denken kann, soll dies auf den Ort der Hochzeit hinweisen. Der Sand hat dabei genau die Farbe des früher auf Rügen bei den Kleinbahnen verwendeten Kieses und auch genau die richtige … Kiesbett weiterlesen
Sicherungstechnik
Bei den Rügenschen Kleinbahnen wurden zur Sicherung von Zugfahrten verschlossene Weichen und Gleissperren eingesetzt. Diese lassen sich im verschlossenen Zustand von Unbefugten nicht aus der Grundstellung bewegen und sichern so auf einfache Weise den Fahrweg. Der Zugführer führte die passenden Schlüssel mit und konnte mit diesen die verschiedenen Schlösser öffnen. (Alle Weichenschlösser waren identisch, genauso … Sicherungstechnik weiterlesen
Betriebsablauf – 2. Teil
Als Grundlage für den geplanten Betrieb soll ein Original-Fahrplan vom Winter 1964/65 dienen (Jünemann, K., Kieper, K., Nickel, L.: Die Rügenschen Kleinbahnen. Transpress VEB Verlag für Verkehrswesen, 1983, S. 150). Zu dieser Zeit gab es auf dem Streckenabschnitt Fährhof – Altenkirchen (Rügen) vier Zugpaare. Die Zugnummern im Fahrplan deuten darauf hin, dass 3 Züge als … Betriebsablauf – 2. Teil weiterlesen
Betriebsablauf
Auch wenn es derzeit etwas früh erscheint, ist es sinnvoll sich schon vor dem Bau der Anlage mit den späteren Betriebsabläufen auseinander zu setzen, um nicht während des Bauens oder danach festzustellen, dass die geplante Anlage die in sie gesetzten Erwartungen nicht erfüllen kann. Der Betrieb auf der Nordstrecke war recht beschaulich. Mitte der 1960er … Betriebsablauf weiterlesen